Donnerstag, 30. Januar 2014

"The White Queen"























Ab und zu passiert es, dass ich ein Mädchen sehe und es mich auf der Stelle inspiriert. Liebe auf den ersten Blick sozusagen. So geschehen bei Eleni. Kein typisches Model, mit ihren Tattoos, markanten Gesicht und ihrem "Anderssein" - aber genau das hat mich so fasziniert. 


Zeitgleich haben mich die Bilder von Ines (wo ich Eleni entdeckt hatte) inspiriert. Ihre Bilder waren dunkel, düster und schön zugleich. Ich wollte das Kontrastprogramm dazu machen. 
Meine Fantasie fing sofort an eine Geschichte zu spinnen. Eine Königin, eine weiße Königin. Verbannt aus ihrem eigenen Schloss, von einem dunklen König, der sich IHREN Thron unter den Nagel riss. Fortan der Wandel zu etwas düsterem, das nach Rache durstet. Meine Serie war also die Vorgeschichte von Ines' Serie. So in meinem Kopf.

(Auszug aus Ines' Serie. Mehr gibt es hier [klick])

Sofort machte ich mich ans Werk und trommelte alle zusammen. Model, Make Up Artist und natürlich die beste Assistentin, die man sich vorstellen kann - die zudem noch dieses tolle BTS-Video gemacht hat (danke dafür ♥).
Auch wenn dieses "helle" was ganz neues für mich war, es hat mir unheimlich Spaß gemacht. Und einen gesunden düsteren Nina-Einschlag hat es natürlich auch - die Verwandlung von Gut zu Böse muss ja verdeutlicht werden :P. 

Seht selbst: 









Und hier geht’s zum Video [klick]:
 BTS White Queen [klick]





Donnerstag, 16. Januar 2014

Interview: Elena Strawberry Photography




Hinter ElenaStrawberry steckt die 24-Jährige Christina. Sie kommt aus dem wunderschönen Klagenfurt in Österreich. Seit 2011 besitzt sie ihre erste Kamera und ist der Fotografie verfallen. Davor hat sie selbst gemodelt und sich meistens geärgert, weil die Bilder nicht ihrer Vorstellung entsprachen. Das Fotografieren wurde zu ihrer größten Leidenschaft, die sie nie mehr missen möchte.

Auch sie ist mir Rede und Antwort gestanden, lest selbst:

[es gilt auch diesmal, ich weiß nicht wie man "richtig" professionell Interviews führt, also seid lieb :P]




Wie würdest du deine Bilder in einem Satz beschreiben? Christina: Sinnliche Melancholie mit mädchenhaften Charme.
Welches deiner Werke ist dein All-Time-Favourite? Christina: Wohl die komplette Serie mit Alex und Yukon, dem wunderschönen Husky. Es war einfach ein wundervoller Tag mit meinem Team mitten im Schnee.
Wo findet man dich im Netz? Christina: Auf meiner FB Seite: www.facebook.com/elenastrawberryphotography und ab und zu sogar mal auf meinem Blog www.elenastrawberry.blogspot.com welchen ich leider meistens etwas vernachlässige Ich arbeite jedoch zurzeit endlich mal an einer eigenen Homepage welche noch dieses Jahr online gehen wird.
Hast du bestimmte Ziele was die Fotografie angeht? Christina: Nicht wirklich. Fotografie ist und wird immer „nur“ mein schönstes Hobby bleiben. Natürlich wäre man gerne berühmt, aber das ist in dem Bereich leider ein bisschen schwierig. Ich kenne einfach so viele gute Fotografen mit denen ich einfach nicht mithalten kann.
Was ist dir das wichtigste an einem Bild? Christina: Es muss für mich einfach das gewisse Etwas haben. Ich mag Bewegungen, ab und zu jedoch einfach auch mal komplett starre Bilder. Ich muss an meinen Fotos einfach hängen bleiben können, dann finde ich sie gut. 
Auf was kannst du beim fotografieren nicht verzichten? Christina: Auf die Sympathie zwischen mir und meinem Model. Wenn die Chemie nicht stimmt werden auch die Fotos nix. Und auf mein Team! Ohne deren Hilfe wären meine Fotos nicht das was sie sind. Außerdem gibt es immer ne Bombenstimmung wenn wir alle beisammen sind.
Hast du irgendwelche „Ticks“ beim fotografieren oder bearbeiten? Christina: Mein „Tick“ ist möglicherweise mein Jubeltanz Ich gehe immer davon aus: So wie mein erstes Foto eines Shootings wird, so werden auch die weiteren Ergebnisse. Wenn ich mich also tierisch über meine Fotos freu, tanz ich wie ne Irre rum ^^
Wie würdest du dich selbst beschreiben? Christina: Chaotisch, kindisch, überdreht -> das beschreibt mich wohl am Besten







Dienstag, 31. Dezember 2013

In the land of gods and monsters // ByeBye 2013



Mein Abschluss Shooting dieses Jahr steht ganz unter dem Stern "dunkelschön" - sprich ein wunderschönes Mädchen düster gestylt. So richtig mit dem Nina Touch, ausgefallen und unkonventionell. Ich liebe diese Art von Shootings in denen ich mal meinen Hirngespinsten so richtig freien Lauf lassen kann. 
Haare und Make Up habe ich dieses Mal selbst gemacht. Zugegeben keine große Leistung, aber wer mich kennt, weiß das ich eine absolute Null auf diesem Gebiet bin. Ich bin froh wenn ich meinen Lidstrich hinbekomme und an guten Tagen auch mal Lippenstift sauber auftragen kann.
Viel gibt es zum Shooting an sich nicht zu sagen. Es war saukalt - gut, ist ja auch Dezember :). 
Ich hatte mit Ines eine tolle Assistentin und mit Leonie ein wundervolles Model. Mit ihren 17 Jahren ist sie wahnsinnig wandlungsfähig und selbstständig vor der Kamera. BIG LIKE.
Hier die Ergebnisse:
Achja, weder der Pelz noch der Schädel sind echt! 











Hier gibts das Making Of von Ines Rehberger

Und zu guter Letzt möchte ich mich noch mal allen die mich auf meinem Weg dieses Jahr unterstütz, motiviert, gepushed, inspiriert und begleitet haben bedanken. Jedes noch so kleine Feedback in Form von Likes, Kommentaren oder Nachrichten hat mich wirklich gefreut - WIRKLICH!
Auf ein erfolgreiches Jahr 2014 - Cheers!


hier noch ein klitzekleiner Jahresrückblick von Ines Rehberger und mir [klick]








Sonntag, 29. Dezember 2013

Vintage Lover


Gestern hatte ich das Vergnügen mit Maike alias Fräulein Pünktchen zu shooten. Ich hege schon lange eine Leidenschaft für die 50er Jahre und wollte unbedingt mal ein elegantes PinUp Shooting machen. Maike war super dafür, sie hat das gewisse "PinUp" etwas. Es war schön mal mit einer kurvigen Frau zu shooten, jetzt will ich endgültig nicht mehr hören "du fotografierst nur große und dünne Models" - tue ich nicht! Es kommt einzig und alleine auf die Ausstrahlung an! Und  die hat Maike zu Genüge! 
Es war wirklich angenehm mit ihr zu shooten, man merkt voll und ganz das sie mit sich selbst im Reinen ist.
Es gab keinerlei "Oh Gott, wie ich da ausseh" oder sonst was (ich möchte dazu sagen, ich gehör auch zu dieser "OhGott"-Kategorie :D). Wirklich schön, wenn man Menschen mit den Bildern RICHTIG begeistern kann, da macht es doppelt so viel Spaß die Serie online zu stellen. 
Am Shooting Tag hat es anfangs richtig schlimm geregnet, erst gegen Ende zeigte sich die Sonne (versteckt hinter ein paar Wolken). Dennoch haben wir was ganz wundervolles gezaubert und ich liebe es! 
Vielen Dank Maike fürs Durchhalten und Frieren (auch an deine Begleitung). 
Achja das auf den Bildern ist natürlich Fake Fur! 


Schaut doch mal auf Ihrer Seite vorbei und lasst euch in die wundervollen 50er Jahre entführen [klick]








Hier noch ein Minikleines "behind the scenes"



Samstag, 21. Dezember 2013

It's cold outside


Treffender könnte man den Titel dieses Shoots wohl nicht formulieren. Jen ist immer dann mein Model, wenn es draußen richtig kalt ist. Das erste Mal haben wir im Februar 2009 geshootet, da lag sogar noch Schnee. Fortan wurde es zur (ungewollten) Tradition dass wir immer bei kalten Bedingungen Outdoor Shoots machten, z.B. Dia de los Muertos im November und dass auch immer recht leicht bekleidet. 
Jen musste immer sehr leiden, aber ich gebe mir wirklich immer die größte Mühe, es den Models so angenehm wie möglich zu gestalten; mit vielen Pausen und warmen Getränken (was wir dieses Mal irgendwie beides nicht hatten :)). Allerdings werden die Ergebnisse von Mal zu Mal besser und können sich durchaus sehen lassen. 
Eigentlich ein ganz simpler Shoot, ohne große Vorbereitung und die Bilder waren auch schnell im Kasten. 
Vielen Dank Jen, das du mal wieder für mich gezittert hast! Irgendwann schaffen wir es auch mal an einem warmen Tag :)







Mittwoch, 4. Dezember 2013

Interview: Ines Rehberger



Ines ist eine 20 Jahre junge Fotografin aus der Nähe von Tübingen. Kennen gelernt habe ich sie im Juni 2012 bei einem Shooting, bei dem sie für mich vor der Kamera stand. Auch hinter dieser macht die Madame eine ganz wunderbare Figur. Von ihr kam auch der Vorschlag auf meinem Blog immer wieder kleinere Interviews mit Fotografen zu veröffentlichen. Sehr gute Idee!

So let's start this ...



[Noch kurz als kleine Anmerkung, ich hab keinen Schimmer davon wie man richtig (gute) Interviews führt, ich mache das rein nach Bauchgefühl :)]

Ganz kurz; wie bist Du zur Fotografie gekommen?
Ines: Ich bin mit Fotografie aufgewachsen. Meine Mom hat in unseren Urlauben immer sehr viel fotografiert und hin und wieder durfte ich auch den Auslöser drücken. Mit 13 bekam ich dann meine erste Kamera und entdeckte die vielen Möglichkeiten. Seit dem lebe ich mit der Fotografie als eines meiner liebsten Hobbys.

Wie würdest Du deine Bilder in einem Satz beschreiben?
Ines: Sie zeigen träumerische Szenen, die man im Alltag nur findet, wenn man sich darauf einlässt und sich selbst beobachtet.

Wer oder was inspiriert Dich?
Ines: Ich inspiriere mich oft selbst. Was ich träume, was ich sehe, was ich fühle. Hin und wieder kommt die Inspiration aber auch aus Buch, Film oder Musik.

Welche Person oder welchen Ort, egal wo, würdest Du gerne mal fotografieren?
Ines: Ich würde unglaublich gerne Johnny Depp auf einem Segelboot fotografieren, oder die Landschaften Neuseelands.

Hast Du Lieblingsfotografen?
Ines: Ich liebe Peter Lindbergh, Helmut Newton und Richard Avedon.

Was würdest Du niemals fotografieren?
Ines: Ich habe mich eine Weile für Kriegsfotografie interessiert und ernsthaft darüber nachgedacht. Dabei war mir klar, dass dies etwas ist, was ich niemals tun und fotografieren könnte.

Hast Du ein Konzept oder ergibt sich das beim fotografieren/bearbeiten?
Ines: Ich würde schon sagen, dass ich ein Konzept habe, eine grobe Idee in meinem Kopf. Da ich meist aber meine Modelle nie live gesehen habe und nicht weiß, ob das Wetter genau so mitspielt, wie ich es mir vorstelle, ergibt sich am Ende meist eine abgewandelte Version meiner Idee. Und fast immer gefällt mir das Endresultat besser.

Wie würdest Du dich selbst beschreiben?
Ines: Ich bin so frei und würde mich als verdammt kreativen Kopf bezeichnen. Ich bin Meisterin im Tagträumen und ein kleines bisschen durchgeknallt.


Zu bewundern gibt es ihre Werke übrigens hier: Ines Rehberger Fotografie @ Facebook







Mittwoch, 27. November 2013

Oh my god, why?

"eeeew, i hate other photographers"


Leider wird man als Fotograf immer wieder damit konfrontiert - dem ewigen Konkurrenzdenken!

Vor kurzem las ich folgenden Post bei einem befreundeten Fotografen "eine absage akzeptiere ich, habe keine Probleme damit. Aber eine absage kriegen von einem Model weil bestimmte Fotografen sauer auf sie wären wenn sie sehen mit wem sie shootet?....ich verstehe nicht sorry  ?" Mir fast die Augen ausgefallen. Was soll so etwas? Ist das die eigene Unsicherheit die, die Leute zu sowas bringt? Warum vergleicht man sich ständig mit anderen Fotografen? Sind wir nicht alles eigene Freigeister - oder sollten es zumindest sein?

Ich verstehe es vollkommen wenn man angefressen ist, wenn ein anderer Fotograf ein Shooting fast (oder schlimmstenfalls) 1:1 nachstellt, kein Ding. Aber irgendwelche random Fotografen nicht leiden zu können, die man nicht mal kennt und die vielleicht einen ganz anderen Stil verfolgen - nicht gut! 

Ich habe grundsätzlich überhaupt kein Problem mit anderen Fotografen ich sehe sie als Kollegen und nicht als Konkurrenten. Als ich demletzt eine "Kollegin" (ich weiß ich darf mich nicht als Fotografin bezeichnen, ich hab es ja nie gelernt ;P) angeschrieben habe und ihr gesagt habe das sie tolle Bilder macht und sehr sympathisch rüber kommt, kam folgende Antwort "Ohh Danke! Das ehrt mich rießig, wow, vielen Dank, das bedeutet mir echt sehr viel! [...]. Ich bin da immer so schüchtern was den Kontakt zu anderen Fotografen betrifft, weil manche ja echt en bisschen strange sind, darum freu ich mich jetzt umso mehr über deine Nachricht! Liebe Grüße!" Leider hat sie recht, in den meisten Fällen geht es mir auch so.

Dieses Konkurrenzdenken habe ich schon sehr früh abgelegt, weil es mir überhaupt nichts bringt und mich auch nicht voran bringt. Inspiration ist viel, viel besser. Ich bin teilweise ein richtiges Fotografen Fan-Girl. Zu den Lieblingen gehört ganz klar Kristy Mitchell - schaut euch uuunbdedingt ihre Seite an [klick]

dieses Bild ziert sogar mein Handybildschirm :D

Anstatt dieses Konkurrenzdenken, bevorzuge ich Kontakte knüpfen. Daraus hat sich auch schon die eine oder andere Freundschaft ergeben. Und das hat mir auch viel mehr gebracht, weil man sich gegenseitig austauschen und noch das ein oder andere lernen kann.
Auch dieses "Modelklau"-denken ist ein absoluter Quatsch (=kurz zur Erklärung: Modelklau bedeutet nicht das man Models von einem Shooting eines anderen Fotografen kidnapped, sondern das man Models fotografiert, die zuvor schon von einem anderen Fotografen fotografiert wurden, also nicht nur ein Model sondern mehrere. Oh Gott hoffentlich versteht das einer :D). Ausnahme hierbei, man stellt Shootings oder Posen nach - sowas geht vor allem mit demselben Model nicht!
Bestes Beispiel hierfür sind Ines und ich, wir werden verdammt oft von den gleichen Modellen gefragt und keine würde absagen weil die andere schon mit der geshootet hat oder shooten würde. Wenn wir ein Model fragen möchten, das die andere schon (entdeckt) hatte, fragen wir vorher aus Höflichkeit nach, aber eigentlich kennen wir schon die Antwort.
Hier ein paar Beispiele wie verschieden wir die gleichen Models ablichten. Für mehr Bilder von Ines geht mal auf Ihre Seite, es lohnt sich auf jeden Fall [klick]




So genug aufgeregt, ich wünsch euch allen einen schönen Tag! ♥